Passive Edge unterstützt das Wärmemanagement von Edge-Computing-Basisstationen mit EDGE Material Inside
Chufeng New Energy hat kürzlich den ersten Lieferbericht für ein China-Tower-Projekt in Tibet veröffentlicht. Als strategischer Partner von Passive Edge skaliert Chufeng PCM-Temperaturkontroll-Basisstationen für Edge-Computing-Infrastruktur, wobei Passive Edge das System über EDGE Material Inside unterstützt.

In großer Höhe erzeugen starke Sonneneinstrahlung und große Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht eine dauerhafte Herausforderung für das Wärmemanagement von Kommunikations- und Edge-Computing-Basisstationen. Laut dem öffentlichen Bericht von Chufeng New Energy können die Schranktemperaturen an Hochlandstandorten tagsüber 40 °C übersteigen und sich ohne wirksame Eingriffe der Risikozone von 50 °C nähern oder diese überschreiten.
Beim berichteten Projekt von China Tower in Tibet setzte Chufeng PCM-Kältespeichertechnologie zur Temperaturregelung der Basisstationsschränke ein. Als strategischer Partner von Passive Edge treibt Chufeng den skalierten Rollout von 1.000 Edge-Computing-Basisstationen mit PCM-Temperaturkontrolle voran.
Passive Edge unterstützt die Zusammenarbeit über sein EDGE Material Inside-Modell und liefert PCM-Materialien und Wärmemanagement-Support, die in die Geräte und Systeme der Partner eingebettet werden. Das Material nimmt Wärme auf, wenn die Temperatur steigt, und gibt Kältekapazität ab, wenn die Bedingungen wieder sinken — so entsteht ein passiver Wärmepuffer für den Basisstationsschrank.
Die von Chufeng berichteten Felddaten zeigten, dass bei einem 72-Stunden-Test an einer Basisstation in Lhasa mit abgeschalteter konventioneller Klimaanlage und Frischluftanlage die Schranktemperaturspitzen an drei Tagen bei 32,5 °C, 32,4 °C und 32,3 °C gehalten wurden und die Sicherheitsgrenze von 35 °C nie überschritten. Die Gesamtsystemleistung sank von rund 600 W bei konventioneller Klimatisierung auf etwa 190 W — eine Energieeinsparung von mehr als 60 %.
Edge-Computing-Basisstationen werden näher an Nutzern, Datenquellen und Anwendungsorten eingesetzt und unterstützen dort Kommunikation, lokale Verarbeitung und Vor-Ort-Rechenleistung. Im Vergleich zu klassischen Kommunikationsstandorten tragen sie eine höhere Leistungsdichte und strengere Anforderungen an Temperaturstabilität und Energieeffizienz. In Umgebungen mit erneuerbarer Energieversorgung, schwachem Netz, Inselbetrieb oder hohen Temperaturen wirkt sich das Wärmemanagement direkt auf Betriebszeit und Servicekontinuität aus.
Da KI-Workloads näher an Feldstandorte und Endgeräte rücken, wird Edge Computing ein wichtiger Teil des Rechensystems im KI-Zeitalter. Passive Edge wird weiterhin mit Partnern zusammenarbeiten, um verteilte thermische Speicherkapazität bereitzustellen und die thermische Resilienz der Edge-Computing-Infrastruktur zu stärken.




